Ausgehend von Informationen über die Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit und die Personalentwicklung in ihren Arbeitsfeldern in Deutschland, stellt Holger Schmidt die These auf, dass die Offene Kinder- und Jugendarbeit in den letzten Jahren immer mehr in die Defensive geraten sei. Im Zuge des Umbaus des Sozialstaats gerät sie unter wachsenden Druck sich zu legitimieren. Dies hat schwerwiegende Konsequenzen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit, nicht zuletzt für das professionelle Selbstverständnis der Fachkräfte.

Autorenschaft: Prof. Dr. Holger Schmidt
Kontext und Ort des Beitrags: Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit 2015 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein

Quelle: YouTube (dieses Video ist ein externer Beitrag, d.h. Aufnahme und Bearbeitung des Materials erfolgte nicht durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mediathek Jugendarbeit)
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Prof. Dr. Holger Schmidt

Holger Schmidt ist Professor an der Fachhochschule Dortmund, sein Lehrgebiet ist die Wissenschaft der Sozialen Arbeit beim Fachbereich der angewandten Sozialwissenschaften.

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Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit 2015

Unter dem Titel „Haltungen, Rollen und Funktionen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit“ fand am 11. und 12.05.2015 in Gültstein die Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e.V. (AGJF) statt. Die Tagung richtete sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit; Studierende der Sozialen Arbeit und Praktikant*innen in den Einrichtungen sowie Interessierte. Die Tagung bildete einen Rahmen für fachliche Beiträge und Workshops, die Anregungen für die tägliche Arbeit und Impulse für den kollegialen Austausch gaben.

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